Das Überbrückungsgeld

Für die Dauer von 3 Monaten wird Verwitweten bei einem bestandenen Rentenanspruch ein Überbrückungsgeld gezahlt. Dieses Sterbevierteljahr (manchmal auch Sterbequartal oder Sterbeüberbrückungszeit genannt) ist ein Begriff aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.

Konkret bedeutet dies, dass der Ehepartner des Verstorbenen dessen Rente in voller Höhe noch bis zum Ende des dritten Kalendermonats nach dem Sterbemonat erhält. Der erhöhte Rentenbetrag soll für den Hinterbliebenen den finanziellen Übergang auf die veränderten Verhältnisse nach dem Tod des Ehepartners erleichtern.

Die danach gesetzlich vorgesehene Verringerung der Hinterbliebenenrente auf 55 bzw. 60 Prozent bei einer großen Witwen-/Witwerrente oder auf 25 Prozent bei einer kleinen Witwen-/Witwerrente erfolgt also erst ab dem vierten Kalendermonat. Für Witwen-/Witwerrenten von vor dem 1. Juli 1977 geschiedenen Ehegatten gibt es kein Sterbevierteljahr. Als Hinterbliebene gelten jedoch auch überlebende Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Für das Überbrückungsgeld muss zunächst die zuständige Rentenversicherung über den Todesfall in Kenntnis gesetzt werden. Anschließend kann das Überbrückungsgeld bei der Rentenversicherung beantragt werden. Als Bestattungsinstitut übernehmen wir auf Wunsch gern sämtliche Formalitäten für den/die Hinterbliebene(n). Lediglich die Unterschriftsleistung wir noch benötigt. Selbstverständlich koordinieren wir die zu erledigenden Formalitäten stets so, dass die Trauernden möglichst wenig belästigt werden.

Welche Formalitäten erledigen wir?