Patientenverfügung

Lassen Sie sich in allen Fragen zu persönlichen Verfügungen eingehend von uns beraten. Diese Beratung ist kostenlos und unsere Auskünfte sind selbstverständlich verbindlich.

Die Patientenverfügung entspricht in ihrer Form grundsätzlich der Bestattungsverfügung. Inhaltlich ist die Patientenverfügung eigentlich ins Leben gerufen worden, weil Sie so schriftlich für den Fall Ihrer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen können, ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten.

"Das Gesetz definiert die Patientenverfügung als schriftliche Festlegung einer volljährigen Person, ob sie in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen ihres Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (§ 1901a Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs – BGB). Sie können die Patientenverfügung auch um Bitten oder bloße Richtlinien für eine Vertreterin oder einen Vertreter sowie für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte und das Behandlungsteam ergänzen. Zudem kann es sinnvoll sein, auch persönliche Wertvorstellungen, Einstellungen zum eigenen Leben und Sterben und religiöse Anschauungen als Ergänzung und Auslegungshilfe Ihrer Patientenverfügung zu schildern." (Zitat: PDF Patientenverfügung: Leiden - Krankheit - Sterben; Juli 2015; Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz)

Schon der Titel der der oben zitierten Broschüre weist darauf hin, dass auch Einzelheiten zum Tod in der Patientenverfügung festgelegt sein können. Dies betrifft nicht nur die persönliche Entscheidung zu Umgang mit dem eigenen Leben, sondern darf auch die näheren Umstände der eigenen Beisetzung beinhalten. Dies ist für kranke Menschen, deren naher Tod unausweichlich ist, insofern eine Alternative zu einer gesonderten Bestattungsverfügung, weil so nur ein Dokument notariell beglaubigt werden muss oder nur einmal Zeugen bemüht werden müssen.

Empfehlen möchten wir unsere geprüfte hauseigene Bestattungsverfügung, die wir auch Vorsorgevertrag nennen.